Arzt untersucht den Fuß eines Kindes – Symbolbild für sorgfältige Fußkontrolle bei Diabetes

Diabetes & Füße: Worauf du im Alltag achten solltest

Aurawalks Team

Bei Diabetes spielt die Fußgesundheit eine besondere Rolle. Erhöhte Blutzuckerwerte können auf Dauer Nerven und Blutgefäße in den Füßen beeinträchtigen – mit Folgen, die man im Alltag leicht übersieht.

Warum Füße bei Diabetes besonders empfindlich sind

  • Verändertes Empfinden: Durch Nervenveränderungen (diabetische Neuropathie) werden Druckstellen, kleine Verletzungen oder zu enge Schuhe oft später oder gar nicht bemerkt.
  • Langsamere Wundheilung: Eine eingeschränkte Durchblutung kann dazu führen, dass selbst kleine Blasen oder Druckstellen länger brauchen, um abzuheilen.
  • Veränderte Fußform: Im Laufe der Zeit kann sich die Druckverteilung im Fuß verschieben, wodurch neue Belastungszonen entstehen.

Worauf im Alltag geachtet werden sollte

  • Füße regelmäßig auf Rötungen, Druckstellen oder kleine Verletzungen absuchen – am besten täglich
  • Auf gut sitzende Schuhe ohne Druckstellen oder Nahtreibung achten
  • Socken ohne einschnürende Nähte oder Bündchen bevorzugen
  • Füße nicht selbst an Hornhaut oder Druckstellen behandeln, sondern fachliche Unterstützung (z. B. medizinische Fußpflege) nutzen

Die Rolle einer passenden Einlegesohle

Eine ergonomische Einlegesohle kann durch gleichmäßigere Druckverteilung dazu beitragen, einzelne Überlastungszonen im Fuß zu entlasten – ein Aspekt, der bei empfindlichen Füßen zusätzlich sinnvoll sein kann. Sie ersetzt jedoch keine ärztliche Kontrolle: Bei Diabetes sollten Veränderungen an den Füßen immer mit einem Arzt oder einer diabetologischen Fußambulanz besprochen werden, insbesondere bevor neue Einlagen oder Schuhe im Alltag genutzt werden.

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